Frauen(t)raum - Kirche von und für Frauen


Aufgrund der Corona-Pandemie können vorerst
alle Veranstaltungen aus unserem aktuellen Programm nicht stattfinden.

Ausgenommen sind die Gottesdienste


Bleibt gesund
und passt auf euch auf!

Erste Hilfe für die Seele

Die Corona Pandemie ist eine weltweite Krise, die uns alle gleichermaßen betrifft.

Auch im persönlichen Leben von uns Menschen gibt es bisweilen Krisen, die uns aus der Bahn werfen. Auf einmal bestimmen die Sorgen unsere Gedanken. Doch schon immer haben Menschen Strategien entwickelt, die in der persönlichen Krise helfen, durchzuhalten.

Was sind deine Strategien?

Hier auf unserer Seite wollen wir in den nächsten Tagen und Wochen eure Tipps veröffentlichen. Wie genau das funktionieren kann, seht ihr in der Anleitung rechts.

Tipps von Glaubens- und Lebenskünstlerinnen für Krisenzeiten

  • Tipp 19 Täglich Ostern

    "Täglich Ostern", so war der Wunsch auf einer Karte, die ich zu Ostern bekommen habe. Diese Worte haben mich zum Nachdenken angeregt. "Täglich Ostern" erfahre ich in den letzten Tagen immer wieder: 

    - Morgens wache ich auf und fühle mich gesund, dafür bin ich dankbar
    - Von Garten zu Garten kann ich mit meiner Nachbarin sprechen, wir habern Kontakt und ich
      durchbreche ihre Einsamkeit
    - Andere kaufen für mich ein und mähen meinen Rasen
    - Ein Geburtstagsgeschenk wurde im Vorgarten versteckt
    - Viele eifrige Näherinnen fertigen Masken an
    - Ostergrüße wurden bei uns in der Straße verteilt und haben mich erfreut
    - Im Fernsehen konnte ich einen Ostergottesdienst mitfeiern
    - Ich fühle mich über weite Distanzen mit anderen verbunden
    - Ich denke an andere und kann für sie da sein
    - Ich habe die Hoffnung, dass wir von Gott gehalten und bei ihm geborgen sind

    Das alles ist für mich immer wieder Ostern, täglich

    Maria, 68 Jahre

     

  • Tipp 18 Gott hat mir längst einen Engel gesandt

    Ich versuche, immer das Positive zu sehen! So erlebe ich die vergangenen Wochen teilweise als sehr angenehm, keine Termine, sonstige „Verpflichtungen“.
    Die großen Kinder sind daheim - oft ist schon gekocht, wenn ich nach Hause komme. Ich habe Muße Altlasten wegzuräumen oder zu entsorgen.

    Ich bin froh, dass ich regelmäßig mit unserem Hund in die erblühende Natur gehen kann. Das tut soo gut! Dafür bin ich dankbar.
    Natürlich tut es mir weh und es deprimiert mich, dass ich meine lieben Freunde nicht umarmen, mich nicht mir ihnen treffen darf. Aber trotz allem geht es uns doch gut.
    Ist es nicht toll, dass wir in dieser Krise soviel Sonne geschenkt bekommen.
    Und wenn ich dann an die armen alten Menschen in den Alten- und Pflegeheimen oder an die Schwerstkranken in den Krankenhäusern denke,
    die ihre Liebsten nicht sehen dürfen, tut mir das in der Seele weh. Ich bin dann ganz intensiv „bei“ ihnen und singe in Gedanken - oft aber auch still vor mich hin -:

    Gott hat mit längst einen Engel gesandt,
    mich durch das Leben zu führen.

    Und dieser Engel hält meine Hand, wo ich auch bin, kann ich’s spüren.
    Mein Engel bringt in Dunkelheit mir Licht.
    Mein Engel sagt mir:
    Fürchte dich nicht. Du bist bei Gott aufgehoben.

    Ich ändere den Text meist ab in „Gott hat DIR längst einen Engel gesandt“.
    Das ist für mich sehr tröstlich und ich hoffe, dass es auch bei denen ankommt, die es gerade brauchen.
    Gott ist da, er ist bei mir, bei euch!

    Petra, 58 J.

  • Tipp 17 Roter Faden

    Mir hilft es in solchen Situationen, etwas Kreatives zu tun - dies könnte eine Idee sein, das eigene Leben in den Blick zu nehmen:

    Nimm einen roten Faden zur Hand. Versuche diesen vor dir auszulegen. Er soll deine Lebenskurve beschreiben mit allen Höhen und Tiefen, Auf und Abs, von deiner Geburt bis heute. Versuche nachzuspüren, wo Gott in diesen Zeiten besonders nahe war. An diese Stellen kannst du ein kleines Papierherz legen. Wenn du willst, kannst du dir den Faden mit den Herzen auf ein Blatt kleben.

    Entdeck den roten Faden
    Entdeck deinen roten Faden
    Entdeck all das, was dir Orientierung gibt
    Entdeck all das, was dich trägt
    Entdeck all das, was dein Leben sinnvoll macht
    Entdeck wieder neu deine Talente und Begabungen
    Entdeck die Menschen an deiner Seite, die dir Mut machen
    Entdeck Worte aus der Bibel, die dich begleiten
    und entdecke Jesu Leben
    mit all seiner Liebe und Gottvertrauen.
    Es geht um dich, du bist gefragt,
    gerade in Zeiten von Krisen und Ungewissheit
    Erinnere dich an alles, was dich im Leben trägt und heilt
    Sei behütet

    Ursula, 54 Jahre

  • Tipp 16 Gedichte schreiben / Ein Bündel voll Glück

    Mir hilft es - nicht nur in Krisenzeiten - Gedichte zu schreiben, die meine Erfahrungen widerspiegeln. Für hier und heute ein kleines aufmunterndes Gedicht für alle, die sich nach den kleinen Glück ausstecken.
    Maria

    Ich wünsche dir heute ein Bündel voll Glück
    mit ruhigem Tagesbeginn
    mit Zeit bei all deinem Tun
    mit Gelassenheit und Vertrauen
    mit kleinen Ansprüchen, innerer Freiheit
    mit Raum für Humor und Lachen
    mit Trost, den du gibst und empfängst
    mit einem Buch, einem Text, einem Lied
    mit Augen für Blumen und Wiesen
    mit Sonne, die umarmt und dich wärmt
    mit Vogelgesang und quakendem Frosch

     

  • Tipp 15 Gebet zur Gottesmutter

    Mir hilft in Krisenzeiten vor allem das Gebet zur Gottesmutter. Das ist mein aktuelles Gebet in der Corona-Krise.
    Margit

    Unser aller Mutter
    Maria, vertrauensvoll spreche ich zu Dir.

    Bevor ich meine Bitten vor Dich trage,
    Hast Du sie schon aufgenommen und verstanden.
    Du siehst mit Schmerz auf eine Welt, die einer
    Noch unvorstellbaren Krise ausgeliefert ist.
    Du siehst die verzweifelten Ärzte und Pfleger,
    Die weinenden Angehörigen und Freunde,
    Und vor allem die von leiblicher Qual und seelischer Not zerrissenen Opfer einer Krankheit von unermesslicher Intensität und Ausbreitung.
    Obwohl Du das alles siehst und mit uns leidest,
    Obwohl wir zu Dir und Deinem Sohne flehen,
    scheinst Du unbewegt, dennoch gütig herabzuschauen
    auf die Geschöpfe des Vaters.
    Hilf uns zu begreifen, dass Du nicht in Gips, Holz und Marmor zu finden bist!
    Hilf uns zu verstehen, dass Du da bist!
    Da wo Du den Kranken die Atemmaske anlegst,
    Da wo Du ihnen die Hände hältst,
    Da wo Du ihnen zuflüsterst: „ Alles wird gut“!'
    Da wo Du den Abstand wahrst,

    Da wo Du die Einsamkeit begleitest,
    Da wo Du den Arzt aufrichtest in seiner Hilflosigkeit,
    Da wo Du dem Ängstlichen Mut machst,
    Da wo Du den Rücksichtslosen entgegentrittst,
    Da wo Du die begleitest,  die nach Lösungen suchen,
    Da wo Freude über die Hilfsbereitschaft wächst,
    Da wo Menschen Kerzen der Hoffnung anzünden,
    Da wo Menschen wieder wagen Gebete zu sprechen.
    Da wo Mütter und Väter ihre Kinder trösten und für sie da sind.
    Da wo Menschen ihr Leben riskieren, um die Sterbenden zu begleiten.
    So sei Du mit allen, die versuchen, diese schreckliche Krankheit nicht Dir und Deinem Sohn in die Schuhe zu schieben
    sondern daran arbeiten, die Welt zum Guten hin zu entwickeln und dem Bösen entgegenzutreten.

    Ich glaube daran, dass Du unsere Verzweiflung vor das zerschundene und verklärte Angesicht Deines Sohnes tragen wirst und ihn um Erbarmen bittest.
    Ich glaube daran, dass Deine Wärme spürbar wird zwischen uns und uns stützt bei unseren schwachen Versuchen, dem Unheil zu trotzen und Hoffnung zu bewahren.
    Ich glaube daran, dass Du mitleidest, Mutter Gottes,
    Wo sich alles wandelt, was Gültigkeit hatte,
    Wo wir durch das Dunkle des Lebens hindurch wanken,
    Damit in Einheit mit unserem Schöpfer durch Deinen Sohn der Tod in ein neues Leben verwandelt wird, welches wir uns nicht einmal vorstellen können.
    Amen.

     

  • Tipp 14 Der Sehnsucht nachspüren

    Nach etlichen Schicksalsschlägen, die ja jeder in seinem Leben hat, komme ich schon länger auf den Entschluss, das die Sehnsucht in meinem Leben eine große Rolle spielt !
    Siggi, 62 Jahre


    Die Sehnsucht nach meinen erwachsenen Kindern, die nicht gerade da sind !
    Die Sehnsucht nach meinem Mann der den ganzen Tag beruflich unterwegs ist !
    Die Sehnsucht nach meinen verstorbenen Eltern, die ich gerne um Rat fragen würde !
    Die Sehnsucht nach meinen Enkelkindern, die nicht um die Ecke wohnen !
    Die Sehnsucht wenn Noah sagt " Oma, Noah hat dich so lieb " !
    Die Sehnsucht mit unserem Wohnwagen an unseren geliebten Hopfensee im Allgäu zu fahren !
    Die Sehnsucht dort Menschen zu treffen die in uns in den letzten Jahren so ans Herz gewachsen sind !
    Die Sehnsucht hier Menschen zu haben die einem gut !
    Die Sehnsucht Menschen an zurufen, einfach fragen wie geht es dir, vielleicht auch schmerzliche Anrufe zu tätigen, bereichert mich !
    Die Sehnsucht mich als Mensch zu schätzen und vor allem mich als Mensch zu lieben !
    Die Sehnsucht Gott suchen, nicht immer zu finden, aber doch merken , er ist immer für mich da, egal wie und wo ich bin !


     

  • Tipp 13 Liedtext

    Das Lied "Meine Hoffnung und meine Freude" hat in dieser Zeit eine große Bedeutung für mich.

    Christus meine Zuversicht

    auf dich vertrau ich 

    und fürcht mich nicht

    Sabine, 54

  • Tipp 12 Mutmachgedanken

    Ich mache mir bewusst, wie sich mein Leben in dieser schwierigen Zeit gestaltet, was alles gut ist:
    meine Heizung gibt mir ein warmes Zuhause. Ich kann kochen, Wäsche waschen, telefonieren, fernsehen, Lebensmittel einkaufen, ärztliche Hilfe bekommen, wenn es nötog ist. Ich kann Hilfe erfahren. Ich bekomme Anrufe: "Maria, wie geht's dir?"

    Ich bin gesund und meine Familie auch. Dafür bin ich dankbar.

    Sehe ich aus dem Fenster, erfreue ich mich an den Blumen, den Zweigen der Bäume, die ihre Blätter entfalten. Strahlender Sonnenschein...

    Trost und Ruhe erfahre ich beim Beten: Vater Unser. Dieses Gebet hat mich schon einmal in schwerer Zeit, als meine Tochter unheilbar erkrankte, getragen. Die Zeilen "Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden" schenken mir Vertrauen.

    Ich bin in Gottes Hand. Er verlässt mich nicht.

    Atem

    Atem holen

    tief durchatmen

    zu sich finden

    schwere Zeiten überwinden

    nach vorne sehen

    Maria, 68 Jahre

  • Tipp 11 Telefonnummer von Gott

    "Wenn du keinen Ausweg mehr siehst, dann rufe mich zu Hilfe! Ich will dich retten und du sollst mich preisen."

    Psalm 50, 15

    Kerstin, 51 Jahre

  • Tipp 10 Engel

    Bei Gott bin ich geborgen, still wie ein Kind, bei ihm ist Trost und Heil. Ja, hin zu Gott verzehrt sich meine Seele, kehrt in Frieden ein.

    nach Psalm 91, 1-2

    Zu verschiedenen Zeiten in meinem Leben kam der von meinen Eltern gewählte Taufspruch bei mir zum Einsatz. Zumeist in der musikalischen Version von Taizé. Durch die ersten Tipps hier bin ich wieder darauf aufmerksam geworden. Herzlichen Dank!

    Zur Zeit im Alltag mit drei Kindern hilft mir der Blick auf diesen Engel. Er war ein Geschenk. Groß und mit goldglänzenden Flügeln vertraue ich auf Schutz und Geborgenheit.

    Beides erlebe ich in der Familie. Wir versuchen diese entschleunigte Zeit als Chance zu sehen und das Zusammensein zu genießen. Wir sind mehr für uns, achten aufeinander und kommen zur Ruhe.
    Den direkten Kontakt zur Großfamilie mit Großeltern, Geschwistern und Urgroßmutter vermissen wir natürlich. Durch bestehende Rituale, gemeinsam Erlebtes und dem Austausch von Fotos und Telefonaten spüren wir auch diesen Halt.

    Ich wünsche uns allen, dass bei uns Friede einkehren wird und dass die Wärme der goldleuchtenden Flügel des Engels spürbar werden und uns beschützen.

    Nikola, 39 Jahre

  • Tipp 9 Impuls von Pater Albert Seul

    Pater Albert Seul sendet jeden Tag aus der Wallfahrtskirche in Klausen einen Tagesimpuls. In diesen Zeiten tut es mir gut.

    Marlies, 62 Jahre
     

    Hier der Link

    https://www.youtube.com/watch?v=kYf0pjdYckg

     

  • Tipp 8 Taizé Gesang

    Was mich im Leben und gerade jetzt immer wieder beruhigt und mir Kraft gibt, ist der Text dieses Taizé-Liedes.

    Bleibt alle gesund!

    Regina, 70 Jahre

     

    Meine Hoffnung und meine Freude,
    meine Stärke, mein Licht.

    Christus meine Zuversicht,
    auf dich vertrau ich
    und fürcht mich nicht.
    Auf dich vertrau ich ,
    und fürcht mich nicht. 

    (Gotteslob Nr. 365)

  • Tipp 7 Bild meiner Enkeltochter

    Ich bin im Oktober 2019 zum ersten Mal Oma einer bezaubernden Enkeltochter geworden. Seit sie auf der Welt ist, hat mein Leben einen tieferen Sinn erfahren und ich möchte keine Sekunde mit ihr mehr missen. Leider ist es in der jetzigen Situation nicht einfach und so habe ich mir folgendes angewöhnt: Jeden Abend bevor ich ins Bett gehe, werfe ich einen Blick in ihr zufriedenens Gesicht, auf dem stets aktuellen Handyfoto. Unsere Kinder melden sich mehrmals täglich mit einem Videoanruf. Jeden Tag sende ich ein kleines Video, in welchem ich ihr ein Kinderlied vorsinge.
    Ich hoffe mit Euch allen, dass wir gesund bleiben.

    Monika, 60 Jahre
     

  • Tipp 6 Koffer mit Handwerkszeug

    Im Laufe der vergangenen Jahre habe ich auf Grund meiner Erkrankung gelernt, in schwierigen, schmerzhaften und unsicheren Situationen "meinen Koffer" mit Handwerkszeug zu öffnen, um möglichst gut durch den Alltag zu kommen.
    Ich habe ihn in einem sehr langen Reha-Aufenthalt mit Hilfe der Therapeuten, der Ärzte und Mitpatientinnen gepackt.
    Ein wichtiges Instrument ist das kreative Schaffen! Malen, Töpfern, Ikebana, Nähen...
    Ich nähe zur Zeit und entspanne, lasse meinen Gedanken freien Lauf und höre dabei Musik.
    So geht's mir auch in diesen Tagen gut.

    Waltraud, 67 Jahre
     

  • Tipp 5 Liedtext

    Du bist mein Zufluchtsort.
    Ich berge mich in deiner Hand,
    denn du schützt mich, Herr.
    Wann immer mich Angst befällt,
    traue ich auf dich.

     

    Ja, ich trau auf dich und ich sage:
    "Ich bin stark in der Kraft meines Herrn."

     

    Text: Gitta Leuschner      Musik: Michael Ledner

     

    Ein Lied, das mich schon sehr oft durch manche Dunkelheit im Leben hindurchgetragen hat.

    Martina, 57

     

  • Tipp 4 Musik hören

    Seit fast zwei Jahren fahre ich jeden Morgen zu meiner Mutter, um sie zu versorgen. Wenn ich von ihr weg fahre, höre ich im Auto Musik, um etwas runter zu kommen. Und besonders jetzt in dieser Zeit ist es wichtig, den Mut nicht zu verlieren und Vernunft zu bewahren. So habe ich für mich Klaus Hoffman wieder entdeckt und hier besonders das Lied "Jedes Kind braucht einen Engel". Das darf dann auch ruhig mal etwas lauter sein, damit ich auch richtig mitsingen kann.

    Ina, 57 Jahre

    Sie sind der Anfang und das Licht
    Doch wir sehn es nicht
    Sie sind das Wort, das niemals bricht
    Doch wir verstehn es nicht

     

    Sie haben Herzen
    Die begreifen jede Hand, die gibt
    Und öffnen sich dem
    Der sich zeigt
    Und ihnen Liebe gibt

     

    Sie sind das Wasser und die Kraft
    Doch wir beugen sie
    Die Kraft, die neues Leben schafft
    Doch wir beschneiden sie
    ...

     

    Jedes Kind braucht einen Engel
    Der es schützt und der es hält
    Der es schützt und der es hält
    Jedes Kind braucht einen Engel
    Der es auffängtwenn es fällt

     

    Text verkürzt nach Klaus Hoffmann

  • Tipp 3 Waldspaziergang

    Wenn ich das Gefühl habe, meine Gedanken drehen sich im Kreis und ich komme nicht mehr zur Ruhe, dann hilft mir oft ein Spaziergang durch den Wald. Die frische Luft, das Grün der Bäume, der weiche Waldboden und die körperliche Bewegung tun mir einfach gut. Meistens komme ich dann nach einiger Zeit innerlich zur Ruhe und kehre getröstet zurück nach Hause.

    Franziska, 55 Jahre

  • Tipp 2 Meeresrauschen

    Ich liebe es, am Meer spazieren zu gehen. Vieles, was ich mit mir rumtrage, was mich belastet, kann ich dann ausblenden. Der Wind, die meist rauhe Seeluft und das Meeresrauschen machen mir den Kopf frei.
    Natürlich ist es nicht immer möglich, mal eben schnell ans Meer zu fahren, vor allem jetzt nicht, wo wir angehalten sind, zu Hause zu bleiben. Ich nehme mir dann mein Handy, stöpsele meine Kopfhörer ein, schließe die Augen und höre mir das Meeresrauschen an. Das beruhigt mich.

    Katja, 42 Jahre

  • Tipp 1 Psalm 23

    In einer schweren Situation haben mir die BIlder des Psalms 23 einmal sehr geholfen. Damals hatte ich meine selbstmordgefährdete Freundin zum Arzt begleitet. Während der Zeit im Wartezimmer habe ich meine Freundin im Arm gehalten, ihr über den Rücken gestreichelt und für mich selbst im Stillen die Psalm-Verse gebetet. Das hat mir die Kraft gegeben, meiner Freundin beizustehen, ohne selbst den Mut und die Hoffnung zu verlieren.

    Heidelinde, 55 Jahre

    Psalm 23
    Der Herr ist mein Hirte, nichts wird mir fehlen.
    Er lässt mich lagern auf grünen Auen
    und führt mich zum Ruheplatz am Wasser.
    Er stillt mein Verlangen, er leitet mich auf rechten Pfaden,
    treu seinem Namen.
    Muss ich auch wandern in finsterer Schlucht, ich fürchte kein Unheil;
    denn du bist bei mir, dein Stock und dein Stab geben mir Zuversicht.
    Du deckst mir den Tisch vor den Augen meiner Feinde,
    du salbst mein Haupt mit Öl, du füllst mir reichlich den Becher.
    Lauter Güte und Huld werden mir folgen mein Leben lang
    und im Haus der Herrn darf ich wohnen für lange Zeit.

Wir sagen Danke!!!

Aus gesundheitlichen und privaten Gründen haben sich zwei unserer Team-Frauen aus erster Stunde zum Ende 2019 von uns verabschiedet.

 

 

Das Bild oben zeigt Regina Schröder bei einer vom Bistum Trier organiserten Veranstaltung in Saarbrücken. Hier hat sie unser Projekt "Frauen(t)Raum" einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt.

 

 

 

 

 

 

 

Das Bild unten zeigt Iris Kuhn in Aktion beim Bedienen unserer Gäste, die zum Gottesdienst am Lagerfeuer gekommen waren.

 

 

 

 

Wir sagen Regina Schröder und Iris Kuhn von Herzen danke für ihr ehrenamtliches Engagement bei uns in der Frauenkirche.

 

Ladies-Night-Markt 2019

Leckeres Essen, softe Drinks, tolle Geschenkideen, Kreativprodukte, Kosmetika, Schmuck, Glaskunst und Vieles mehr begegneten den Besucherinnen des diesjährigen Ladies-Night-Markt im Frauen(t)Raum. In der Kirche durfte eine Austellung rund um der Frauen bestes Stück, die Handtasche, begangen und erlebt werden. Überrachende Begegnungen und nette Gespräche, sowie ein ansprechendes Ambiente sorgten für eine ausgelassen-heitere Stimmung. Ein rundum gelungenes Begegnungsfest.

Infotrailer

Wir reden mit!

Synode im Bistum Trier

Bei der Resonanzveranstaltung in der Jugendkirche Eli.ja in Saarbrücken durften wir unser Projekt "Frauen(t)Raum" einem größeren Publikum vorstellen.

Wir sind stolz und freuen uns sehr!

Würdigung unserer Frauenkirche

Am 6. Mai wurde unsere Frauenkirche im Rahmen der Heilig Rock Tage in Trier von Weihbischof Peters als eine von drei Ehrenamtsinitiativen gewürdigt. Die Laudatio auf den Frauen(t)Raum hielt Michaela Tholl, die Leiterin der Abteilung für Ehrenamtsförderung des Bistums Trier. Wir sagen DANKE!

Die Laudatio kann hier nachgelesen werden:

Gelungener Abend - Tolles Ambiente - vielfältige Kreativprodukte - köstliche Gaumenfreuden

Ladies-Night-Flohmarkt

Einen stimmungsvollen Abend bei tollen Frauen mit ungewöhnlichen Ideen haben rund 300 Frauen bei unserem Ladies-Night-Flohmarkt am 12. Mai erleben dürfen. Ob auf Schnäppchenjagd, bei Smalltalk, Cocktail und Fingerfood, beim Tanz zu wilden Trommelrhythmen oder den Träumereien beim sphärischen Klangzauber. Für jede war was dabei. Und die Resonanz einfach überwältigend. Wiederholung garantiert.
Weitere Bilder in der Galerie.

Katholische Kirche von ihrer weiblichen Seite

überraschend - überzeugend - anders